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AngstAngst gehört zum Dasein. Angst ist angeboren, erlernt, und familiär geprägt. Außerdem geht sie oft auf das Konto von vergangenen, schmerzlichen Erfahrungen. Jeder Mensch muss sich mit Angst auseinandersetzen, ob er will oder nicht.
Anzeige Was ist Angst? Angst wirkt auf verschiedenen Ebenen gleichzeitigIn unangenehmen Situationen kommt es leicht zur Aktivierung von Angst. Interessanterweise
entspricht dies der Furcht - dem allseits bekannten Stresserleben. Das heißt,
der Puls beschleunigt (Adrenalin wird ausgeschüttet), ein "Kloß im Hals" schwillt
an, der Mund wird trocken... Kurz gesagt: der Körper fährt hoch! "Gute" Ängste Dunkelheit, Höhe, Kriechtiere und Co.Viele Ängste sind angeboren. Etwa die Angst vor Höhe. In einem bekannten Experiment
setzte man Babys im Krabbelalter in die eine Ecke eines Forschungsraums. Die Mutter
stand in der anderen. Dazwischen lag eine Glasplatte, und es hatte den Anschein,
dass sich darunter ein Abgrund auftun würde. Die Mutter rief ihr Baby zu sich;
es krabbelte los - und machte intuitiv am Rande der Glasplatte halt. Alle Babys
im Experiment verhielten sich gleich. Ein Hinweis auf angeborene Verhaltenskomponenten. "Schlechte" Ängste "Ich kann nicht flirten!"Doch Angst kann auch aus dem Ufer laufen. Es gibt zum Beispiel zahlreiche Angststörungen.
Betroffene leiden sehr darunter, obwohl die meisten einsehen, dass es sich um
irrationale, kindische, total unangemessene Ängste handelt. Beispiel: Soziale
Phobie. Hierbei nimmt der Betreffende stets an, die Mitmenschen würden ihn peinlich
finden. Außerdem: Die Anderen würden einen "immer" so komisch anschauen. Angst überwinden "Sei mutig!"Angst kann durch vielerlei Methoden (dauerhaft) überwunden werden. Eine davon
heißt: Reizkonfrontation (stammt aus der Verhaltenstherapie). Das heißt, der Betreffende
setzt sich schrittweise derjenigen Situation aus, vor der er am meisten Angst
hat. Fahrstuhl-Phobiker fahren so lange hoch und runter, bis die Angst verfliegt;
Sozialphobiker stellen sich drei Stunden an die Theke eines überfüllten Pubs... Seinen Ängsten auf die Spur kommen "Warum möchte ich das nicht?"Auf der anderen Seite müssen wir nicht immer schmerzhafte Erfahrungen mit Objekten
machen (etwa Tiere), um Angst vor ihnen zu entwickeln. Viele Ängste "erlernen"
wir gewissermaßen von unseren Bezugspersonen in den ersten Lebensjahren. Es braucht
etwa nur eine Mutter, die von ihrem Kind permanent dabei beobachtet wird, dass
sie an die Decke geht, sobald sie zum Beispiel eine Maus sieht. Leicht kann so
eine Phobie auf das Kind überspringen. Das gilt für viele Ängste. Bewusst mit Angst umgehen "Ich brauche manchmal den Kick!"Nachweislich macht es glücklich, wenn man seine Ängste besiegt. Sie müssen nur
mal in die Gesichter von Fallschirmspringer oder Bungee-Jumpern schauen, und zwar
vor und nach dem Sprung. Vor der Aktion regiert die (angeborene) Angst - vor Höhen.
Höchste Alarmbereitschaft! Alle Stresshormone, die es gibt, werden ausgeschüttet.
Vorlauf. Nach dem Sprung: Nun regiert das größte Glück, der größte Kick! |
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