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AussehenWir beurteilen unsere Mitmenschen täglich nach ihrem Äußeren. Handelt es sich um Freunde, erkennen wir schnell, ob sie gut oder schlecht "drauf" sind. Bei Fremden spielt das Aussehen eine noch viel größere Rolle.
Anzeige Der erste Eindruck "Hopp oder top?"Was viele nicht wissen: Unsere Personenwahrnehmung ist so gut wie nie objektiv,
sondern stets subjektiv eingefärbt. Der Grund dafür liegt in der Vielschichtigkeit
unseres Gehirns. Diejenigen Areale, die vorwiegend unsere Sinneseindrücke
emotional bewerten, etwa das limbische System, arbeiten unbewusst. "Ein offener Empfehlungsbrief..."Was ist eigentlich Schönheit? Nun, zu dieser Frage wurden schon einige Bücher
geschrieben, auch wissenschaftliche. Fakt ist, dass folgende Merkmale im Erscheinungsbild
eines Menschen beim Betrachter eher positive Stimmungen auslösen: ein symmetrisches
(gleichförmiges) Äußeres (Gesicht), reine Haut, eine gesunde Haarstruktur.
Trägt der (oder die) Betreffende noch ein ansehnliches, modisches Outfit,
das die "Schokoladenseiten" leicht betont, so kommen viele Betrachter
zu dem Schluss: "Schön!" "Ich bin nicht hübsch!"Das heißt im Klartext: Es ist unmöglich, auf alle Menschen hässlich
zu wirken. Selbst unansehnliche Merkmale im Erscheinungsbild, etwa eine zu große,
schiefe Nase, eine Hornbrille, unreine Haut..., erinnern den einen oder anderen
Gesprächspartner an eine vertraute Person von früher (die entsprechend
ausgesehen hat). Und dann empfindet der andere nichts anderes als Sympathie -
gerade weil(!) man (aus eigener Sicht) die und die "hässlichen"
Merkmale hat. Selbst- und Fremdbild Stimmt unsere Meinung über uns selbst wirklich?Wahrscheinlich kennen Sie auch Bekannte oder Freunde, die anscheinend Probleme
mit der Selbstwahrnehmung haben. Es gibt bekanntlich höchst attraktive Personen,
Frauen wie Männer, die sich gar nicht als hübsch empfinden; im Gegenteil:
Manche meinen sogar, sie seien hässlich. Das muss man sich mal vorstellen. Beauty, Beauty, BeautyAber auch das andere Extrem ist schlecht. Denken Sie nur an diejenigen Narzissten,
die wissen, dass sie gut aussehen und die Pflege und die "Vermarktung"
ihres Erscheinungsbilds zur Lebensaufgabe gemacht haben. Wahrscheinlich ist es
vor allem solchen Charakteren zu verdanken, dass die Branche, die die Beauty-Artikel
herstellt, regelrecht boomt. Aussehen - Fluch und Segen zugleich Die LebensaufgabeWir sollten dem Aussehen nicht zu viel Bedeutung beimessen. Ein Schuss Eitelkeit
hat natürlich noch niemandem geschadet; aber man sollte es nicht übertreiben.
Leicht kann nämlich die Pflege der ansehnlichen Fassade extrem werden. Und
dann dreht sich der ganze Alltag nur noch um die "Vermarktung". |
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