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FernsehenFernsehen ist das beliebteste Medium. Durchschnittlich verbringen wir täglich mehrere Stunden vor der Glotze. Aber welche Einflüsse hat ein übermäßiger TV-Konsum auf die Persönlichkeit? Eins steht fest: Wer sich zu viel von Horror, Sex und Co. "berieseln" lässt, tut sich selbst nichts Gutes. Leicht kann die eigene Wahrnehmung beeinträchtigt werden.
Anzeige Anstieg von medialem Mord und Totschlag Bad news are good newsBevor in den 1980er-Jahren die privaten Sender (u.a. RTL, Sat.1 und Pro 7) in
das Netz eingespeist wurden, gab es in der Regel nur drei Programme, auf die die
Bevölkerung zugreifen konnte. Das hatte viele Vorteile. Man wurde als Konsument
nicht überfrachtet, behielt entsprechend die Übersicht. Alles war "einfach". FSK (Freiwillige Selbstkontrolle) Früher war alles besser...Wer erinnert sich nicht an den Streifen "Evil Dead", zu deutsch: "Tanz
der Teufel"? Mit einem Tonband erwecken ein paar Twens, die Urlaub machen,
einen Dämon, der so gut wie alle befällt und in Untote verwandelt. Konsum und Persönlichkeit "Nenne dein Lieblingsgenre und ich sage dir, was für ein Mensch du bist!"Es scheint einen Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit eines Menschen
und dessen TV-Gewohnheiten zu geben. Kommt es beispielsweise zu Amokläufen,
wird stets herausgefunden, dass der Betreffende bevorzugt Horror- und Splatterstreifen
konsumierte. Nun stellt sich die Frage: Schauen gewaltbereite Konsumenten die
Filme, weil sie ihre Fantasien ausleben, oder werden die Betreffenden erst gewaltbereit,
nachdem sie solche Filme angeschaut haben? Romantik und Co. "Liebesfilme sind so schön!"Liebesfilme, so sagt man, sind in der Regel Frauensache. Man sagt auch: Frauen
sind romantischer als Männer. Gesetzt dem Fall, es wäre so - dann
verwundert es nicht, dass das weibliche Geschlecht die sogenannten Schnulzen "von
sich aus" bevorzugt. "Frau" schaut sich also äußerlich
(medial) das an, was "sie" innerlich bewegt. Horror und Co. "Wie geil der abgeht!"Horrorfilme sind ein Thema für sich. Warum schaut man sich freiwillig Geschichten
an, die einen erschrecken? Hierzu gibt es einige wissenschaftliche Befunde. Zum
einen ist es so, dass Betreffende zweifellos einen "Kick" erleben,
der aus Angst-Phänomenen im "kontrolliertem Rahmen" bestehen.
Man erlebt also Furcht, trägt aber keinerlei Schäden davon. Das macht
aus dieser Perspektive nichts anderes als Spaß. Bei Horrorfilmen wird bekanntlich
auch viel gelacht. Bewusster TV-Konsum "Ich entscheide!"Prinzipiell sollte man die Berichterstattung im TV, sprich das Programm insgesamt,
kritisch hinterfragen. Es gab schon so manche manipulierte Nachrichtensendung,
in der eine politische Propaganda vermittelt wurde - und damit sind nicht
nur die Verhältnisse im Dritten Reich gemeint. |
Stern-
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