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Fernsehen CastingshowsGanz offensichtlich drängt es viele Menschen auf die große Bühne. Starten nämlich die Planungen der großen Castingshows, stehen jedes Mal Zehntausende in den Startlöchern. Klar. Viele haben den Traum vom großen Glück. Die allgemeine Kurzlebigkeit der "Superstars" ist bekannt. Wie viele "Gewinner" haben wir schon gesehen - und wie viele wieder vergessen.
Anzeige Der kleine Traum vom großen Glück "Alle sagen, ich kann singen!"Die Pubertät ist eine sehr wichtige Zeit im Leben eines Menschen. In dieser
Zeit sucht jeder seine Identität, probiert Grenzen und Potenziale aus. Relevante
Themen sind in dieser Phase, zumindest in unserer Gesellschaft, das Aussehen,
die Außenwirkung im Allgemeinen. Viele Teenager werden dementsprechend für
ihr Aussehen bewundert, für ihre Stimme, für irgendwelche sonstigen
Fähigkeiten. Wenn die Würfel "eisern fallen" Der SchockWir Konsumenten reiben uns häufig verwundert die Augen, wenn wir sehen, wie sich so mancher Kandidat nach allen Regeln der Kunst "volle Kanne" und mit Ansage blamiert. Zwar scheinen die betreffenden Kandidatinnen und Kandidaten vor ihrer Performance von ihrem "Sieg" überzeugt zu sein - aber die vernichtende Kritik der Jury macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. In Großaufnahme sehen wir dann, wie ihnen die "Kinnlade runterfällt". Und dann kommt die Schadenfreude dazu. (Wahrscheinlich schauen viele Menschen auch deshalb die Castingformate.) Die Rettung "Die haben alle keine Ahnung!"Unsere Psyche ist einfallsreich - und niemals objektiv, zumindest wenn es
um die Aufrechterhaltung des Selbstwertgefühls geht. Kritik gegenüber
unserer Person wehren wir intuitiv ab; und an Konflikten ist sowieso eher der
andere schuld, nicht man selbst. Sind die Auswahlkriterien objektiv? "Du hast super gesungen!"Aber auch der Konsument gerät des Öfteren in Erklärungsnot. Manchmal
schaffen es Sänger eine Runde weiter, deren Qualitäten doch sehr dürftig
ausfallen; oder aber junge Frauen dürfen in der nächsten Runde zum Kamera-Shooting
nach London fliegen, die in einer Disco als "Mauerblümchen" links
liegen gelassen würden. Das Leben als "Star" "Heutzutage kann man mit CDs nicht mehr viel Geld verdienen!"Bis Anfang der 1990er-Jahre hatten es erfolgreiche Bands sehr leicht. Wenn eine
neue Platte rauskam, hatten die Konsumenten nicht viele Möglichkeiten. Sie
mussten eben die Platte oder CD - kaufen. Pro Tonträger bekam der Künstler
einen Anteil. Und bei ein paar Millionen verkaufter Datenträger bekam man
eben auch ein paar Millionen Dollar (oder D-Mark) überwiesen. Und was machen die Zweitplatzierten? "Was einmal klappt, klappt noch öfter!"Noch fataler kann es für diejenigen laufen, die es zwar in einer Castingshow
weit schaffen - aber eben nicht zu den Gewinnern zählen. Wie die Erfahrung
zeigt, versuchen auch diejenigen aus der "zweiten" und "dritten"
Reihe nach der Show ihr Glück. Sie werden nach häufig von Agenten unter
Vertrag genommen - und eine Platte wird produziert, Konzerte werden veranstaltet... |
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