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SparenDie Lebenshaltungskosten in Deutschland steigen immer weiter. Daher tut man gut daran, regelmäßig etwas zur Seite zu legen. Aber nicht jeder bekommt das Unternehmen "sinnvolles Wirtschaften" auf die Reihe. Nicht selten kommt man zu dem Schluss: "Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig!" Dies hat meistens persönlichkeitsspezifische Ursachen.
Anzeige Sparen, sparen, sparen "Wer den Pfennig nicht ehrt..."In der Regel sparen "die kleinen Leute", viele Rentner sicherlich,
aber auch solche Menschen, die es gar nicht nötig hätten (weil sie geradezu
reich sind). Dies führt uns zu der Frage: Wovon hängt die Motivation
zu sparen überhaupt ab? Üblicherweise würden wir - wie aus
der Pistole geschossen - antworten: vom monatlichen Einkommen! Doch das
ist nur auf den ersten Blick plausibel. Das Thema Sparen in der Werbung "Die günstigste Sparrate, die jemals..."Dass viele Menschen sparen, ist natürlich auch den Produzenten von Kaufartikeln bekannt. Mittlerweile sind wir so weit, dass wir Werbespots präsentiert bekommen, in denen (das muss man sich mal vorstellen) zinslose Finanzierungskredite(!) als Sparmöglichkeiten(!) angepriesen werden. Übersetzt werden müsste ein Slogan wie "Die beste Sparrate seit jeher" mit: "Wir möchten, weil wir davon ausgehen, dass Sie wenig Geld besitzen, dass Sie sich bei einer Kreditbank verschulden, um ihren Wunschartikel zu erwerben. Persönlichkeitspsychologie 1 Wie man den Umgang mit Geld erlerntEs gibt keine wichtigere Zeit im Leben eines Menschen als die Kindheit. In den
ersten Lebensjahren bilden sich die wichtigsten Strukturen unseres Gehirns; die
Grundlagen unserer Persönlichkeit werden sehr früh gelegt. Persönlichkeitspsychologie 2 Der sparsame MenschSehr sparsame Personen erlebten meistens mindestens eine elterliche Bezugsperson,
mit der man sich (auch hinsichtlich dieses Themas) überwiegend identifiziert
hat. Man sagt dementsprechend sogar den Einwohnern eines ganzen Bundeslandes nach,
dass sie der Lebensphilosophie "Schaffe, schaffe, Häusle baue"
frönen würden. Gemeint ist bekanntlich Baden-Württemberg. Persönlichkeitspsychologie 3 Der verschwenderische MenschAuf der anderen Seite gibt es bekanntlich sehr verschwenderische Personen. Sie
können einfach nicht mit Geld umgehen. Es hat den Anschein, dass es ihnen
mit Geld schlecht, ohne Geld aber letztlich "gut" geht. Besonders
auf sie trifft der Spruch "Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig"
zu. Konstruktiver Umgang mit dem Thema Von der Wahrheit "in der Mitte"Meistens liegt auch bei dieser Angelegenheit die Wahrheit mal wieder in der Mitte.
Beide beschriebenen Extreme sind, wenn sie stur vom Betreffenden verfolgt werden,
schlecht. Der sparsame Mensch wird nie spontan einen gewissen Betrag "zum
Spaß" aufgeben (was viele Glücksmomente verhindert). Verschwenderische
Personen hingegen kommen nur selten in den Genuss, ihr Girokonto dauerhaft "im
Plus" zu sehen (was bekanntermaßen auch Glückshormone provozieren
kann). |
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