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AD(H)SSehr viele Kinder und Jugendliche leiden unter dem sogenannten ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom). ADS wird manchen ruhigen, verträumten Heranwachsenden attestiert, ADHS beinhaltet zusätzlich den Faktor Hyperaktivität (dafür steht das "H"). Etwa ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen gehört zu der genannten Klientel (ADS mit oder ohne Hyperaktivität).
Anzeige ADS "Träumer" und Co.Kinder, die unter ADS (ohne Hyperaktivität) leiden, fallen etwa in einer
Gruppe nicht groß auf. Sie sind meistens die "Ruhe in Person".
Doch hinter der Fassade "brodelt" es. Auffällig ist lediglich
ihr Hang zum Trödeln. Kinder und auch Erwachsene mit ADS haben in der Regel
einen stark ausgeprägten Rededrang. ADHS "Zappelphilippe" und Co.Selbstverständlich hat nicht jedes Kind, das unaufmerksam oder "zappelig" ist, ADS. Es müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden, wie sie etwa von der Weltgesundheitsorganisation aufgestellt wurden. So müssen die folgenden Symptome über einen längeren Zeitraum (sechs Monate) auftreten: unaufmerksames, impulsives Verhalten, ständige motorische Unruhe, Schwierigkeiten, sitzen zu bleiben, geringe Frustrationstoleranz. Ursachen Familientheorie vs. NeurobiologieViele Theoretiker und Praktiker streiten über die "wahren Ursachen"
von ADS und ADHS. Als Tatsache gilt, dass Betreffende eine Art "Steuerungsstörung"
im Gehirn aufweisen. Ein niedriger Dopamin-Spiegel ist ebenfalls ein stets auftretendes
Phänomen (Dopamin regt die Kommunikation zwischen den Gehirnarealen an). Behandlung Stichwort: RitalinUm die beeinträchtigte Signalverarbeitung im Gehirn zu beheben, werden häufig Medikamente verschrieben. Die meisten Menschen kennen das bekannteste, Ritalin. Doch mittlerweile hilft man auf "vielen Wegen". Das heißt, es gibt spezielle Psychotherapien, die in Tageskliniken oder in einem Heim durchgeführt werden. Dort werden Hilfen auf verschiedenen Wegen angeboten, um etwa die Sozial- und Lernkompetenzen zu fördern. Man behandelt die Betreffenden demnach "ganzheitlich", und zwar mittels integrativer Methoden. Tipps für Eltern "Ich will, ich will, ich will..."Viele Eltern, die ein Kind mit ADS haben, beklagen sich über zu viel Stress.
Mehrere Auseinandersetzungen pro Woche, etwa infolge von Schulproblemen, können
den Familienfrieden dauerhaft bedrohen. Tipps für Betroffene Die Opferperspektive aufgebenVöllig "heilbar" ist das ADS nach heutigem Kenntnisstand nicht.
Aber Betroffene können lernen, damit umzugehen. Denken Sie daran: auch Einstein,
Hemingway, Bill Clinton und Bill Gates hatten (aller Wahrscheinlichkeit nach)
ADS. Autogenes Training oder (anstrengende) Sportarten können helfen. |
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