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GlücksspielMenschen spielen gerne Spiele, das war schon immer so. Geht es in einem solchen Spiel zudem um (viel) Geld, so ist der Anreiz gewöhnlich noch größer. Doch die Grenze zwischen "manchmal" und "zu viel" zocken ist fließend. Und so mancher Spieler bringt sich um Frau, Haus und Hof.
Anzeige Viva Las Vegas "Das Spielerparadies"Bekanntermaßen ist Las Vegas das "Spielerparadies" schlechthin.
Die bekannte Stadt im Westen der USA war schon häufig Drehort für diverse
Hollywoodfilme. So gut wie jeder in Amerika kennt die bekannte Straße, den
sogenannten "Strip", an der sich ein Casino ans andere reiht. Wenn das Glücksspiel zur Sucht wird "Los, wechsel noch mal 100 Euro!"Mehrere Hunderttausend Spielsüchtige in Deutschland können nicht irren
- das "Zocken" hat ein enormes Suchtpotenzial. Ganz populär
sind zweifellos die Spielautomaten. Bei diesem Spiel geht es darum, möglichst
die gleichen Symbole, die auf Walzen platziert sind, in eine Reihenfolge zu bekommen.
Es gibt "Start"- und "Stopp"-Tasten, die den Eindruck
erwecken, der Spieler hätte ein gewisses Maß an Einfluss. Dem ist jedoch
nicht so. Ohne Maß und Ziel "Ich kann nicht mehr aufhören!"Hat man sich ans Zocken am Spielautomat gewöhnt, so reicht irgendwann ein
einziger Automat nicht mehr aus. Das Gehirn braucht mehr Spielanregung von außen,
denn die Erwartungshaltung hat sich erhöht. Meistens rechnet man schon mit
einem gewissen Verlust zu Beginn der Spielphase. Aber im Hinterkopf hat der Spieler
die Hoffnung, dass er das Spiel an diesem Tag mit Gewinn verlässt. Roulette, Poker, Black Jack "1000 Euro auf rot!"Ungleich fataler sind die potenziellen Folgen, wenn ein Spieler ausgiebig Roulette,
Poker und Black Jack spielt, und zwar auf hohem Niveau. Grund: Der Einsatz ist
in der Regel höher. Manche Spieler verprassen an einem Abend in einem Spielcasino
unter Umständen mehrere Tausend Euro. Wenige gewinnen. Umgang mit dem Glücksspiel Lieber selten als regelmäßigVon Glücksspielen ist in der Regel abzuraten. Klar, einmal pro Woche "Lotto"
zu spielen, alle paar Monate mal ein paar Euro in den Automatenschlitz zu feuern
- das ist unbedenklich. Alles, was Maß und Ziel hat, ist kein Problem. Umgang mit Spielern "Entweder - oder!"Der typische, chronische Spieler ist erfahrungsgemäß männlichen
Geschlechts. Das bedeutet, dass in der Regel auch meistens eine Partnerin von
dem Dilemma betroffen ist, unter Umständen auch ein oder mehrere Kinder.
Schon so mancher Familienvater hat die ganze Familie in die Schuldenfalle gerissen. |
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