Jobsuche

Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, dass man sich gut verkaufen kann. Bei der Jobsuche zeigt sich, wie wichtig es ist, einen guten Eindruck zu machen. Man muss selbstsicher wirken und auf etwaige Fangfragen professionell reagieren.

Jobsuche

Der erste Eindruck zählt

Nettes Gesicht!

Sie kennen sicherlich den Spruch: "Das Auge isst mit!" Nun, was für die Küche gilt, das gilt auch in Hinsicht auf die Bewerbungsmappe. Das Foto des Bewerbers ist seine erste "Duftmarke". Studien haben ergeben, dass sympathisch aussehende Bewerber tendenziell eher zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden. Das heißt, es schadet nicht, ein Foto zu nehmen, auf dem man nett lächelt. Natürlich sollte man das Bewerbungsfoto der jeweiligen Branche anpassen. Wer sich etwa als Verkäufer irgendwo bewirbt, darf ruhig ein entsprechendes Foto verwenden (auf dem er authentisch lächelt). Anders in seriösen Branchen: In diesen Fällen sollte die Mimik entsprechend "seriös" gestaltet sein.

Der Einstellungstest

"Kreuzen Sie an!"

Im ersten Schritt siebt eine Firma, die eine oder mehrere Stellen ausgeschrieben hat, mithilfe von verschiedenen Tests aus dem Pool der Bewerber diejenigen aus, die den "erwünschten Intellekt" von Haus aus mitbringen.
Bewerber aller Couleur sollten sich darauf einstellen und entsprechend "büffeln". Meistens werden verschiedene Themen und Fachgebiete abgehandelt. Es dreht sich oft um folgende Bereiche: Allgemeinwissen, mathematisch-logische Fähigkeiten, Problemlösekompetenzen...
Im Internet kann man sich leicht schlau machen und seinen Wissensstand bei Bedarf entsprechend erweitern.

Das Vorstellungsgespräch

"Was soll ich nur anziehen?"

Schafft man es in den "Recall", so steht häufig das Vorstellungsgespräch an. In manchen Branchen sieht die Sache so aus, dass man sich erst mit anderen Bewerbern einfindet und ein Rollenspiel ausführen muss. Hierbei wird dann die Teamfähigkeit geprüft. Erst dann folgt die nächste Stufe.
Im Folgenden geht es um die wichtige Angelegenheit "Vorstellungsgespräch". Nun, natürlich wissen Personalchefs, dass man sich nicht unbedingt auf den ersten Eindruck verlassen sollte. Doch die meisten tun es trotzdem, da dies halt in der menschlichen Natur liegt. Hieraus folgt der Anspruch, an einer möglichst effizienten Außenwirkung zu arbeiten. Das beginnt beim Outfit. Passen Sie es den Ansprüchen Ihres zukünftigen Arbeitgebers an (siehe Homepage des Unternehmens).

Selbstsicher auftreten

Die Körpersprache ist wichtig!

Da sich das Gros der menschlichen Kommunikation nonverbal abspielt, sollte die Körpersprache im Fokus des Interesses stehen. Auf ein paar Kleinigkeiten darf man achten. Laufen Sie etwa bewusst in einem "mittleren" Tempo. Nicht zu schnell, nicht zu langsam. Blicken Sie den Anwesenden beim Händedruck (mittlere Stärke) in die Augen und lächeln Sie dabei - und merken Sie sich unbedingt die Namen der Anwesenden. Warten Sie, bis man sie auffordert, Platz zu nehmen. Dann ist eine gemütliche, aber souveräne Position angesagt. Und: Nicht die Schultern hängen lassen - Sie sind der Mann beziehungsweise die Frau der Stunde. Üben kann man den Ablauf zu Hause, und zwar mittels Rollenspiel (etwa mit dem Partner).

Achtung: Fangfragen!

"Was sind denn so Ihre Stärken?"

Natürlich hat der Arbeitgeber in spe seine Hausaufgaben gemacht, das heißt, sich in Sachen Personalauswahl zuvor mehr als nur ein bisschen schlau gemacht. Einige der Fragen, die Ihnen gestellt werden, haben es meistens in sich. Nehmen wir zum Beispiel den Klassiker: "Wieso haben Sie sich für unser Unternehmen entschieden?" Machen Sie in diesem Fall bitte nicht den typischen Fehler. Er heißt: schleimen! Das bedeutet, manche loben bei dieser Frage den Arbeitgeber über den Klee - und das ist weniger erfolgreich. Besser ist es, mit einigem Fachwissen über die Branche aufzutrumpfen und den Arbeitgeber in spe dabei wohlwollend mit einzubeziehen. Auf die Frage: "Was sind Ihre Stärken?" kann man antworten: "Zuverlässigkeit, Loyalität, Teamfähigkeit." Natürlich sollte man dann auch Beispiele anbringen können.

Sich gut verkaufen!

"Sie suchen einen Mitarbeiter!"

Das Vorstellungsgespräch sollte kein permanentes Machtgefälle implizieren. Das heißt, es soll nicht so aussehen, dass Sie UNBEDINGT den Job brauchen. Eine gewisse Selbstsicherheit und vor allem Selbstständigkeit kommen ebenso gut an. Dabei aber nicht übertreiben. Wenn Sie den Eindruck vermitteln können, dass Sie mehrere Standbeine haben, relativ "frei" sind beziehungsweise noch weitere "Projekte" am Laufen haben, so kommen Sie vielleicht in die Lage und können den Spieß umdrehen. Leicht wirkt man nämlich dadurch charismatisch und - begehrt. Vielleicht kommt infolgedessen auch so etwas wie Humor auf, und der bricht bekanntlich jedes Eis. Bleiben Sie flexibel! Vielleicht können Sie ein nettes Gespräch anregen, bei dem die "Chemie" stimmt. Und: Spiegeln Sie ruhig (ansatzweise) die Mimik und Gestik Ihres Gegenübers, und zwar körpersprachlich. So lässt sich in den meisten Fällen auf der Beziehungsebene Sympathie herstellen. Und die provoziert dann manchmal den Erfolg von alleine.

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