Kinderhoroskop Krebs

Mein Kuschelsofa

Wenn ein Kind den ganzen Tag am Rockzipfel der Mutter hängt, dann ist es das Krebslein. Man sagt ihm auch nach, es würde klammern. In seinem Bett findet man viele Kuscheltiere, die ihn nachts beschützen und behüten. Allzu früh sollte man es nicht in den Kindergarten schicken, es wäre toll, wenn ein älteres Geschwisterchen schon dort wäre und es nicht einsam in der Fremde sitzen würde. Es neigt zur Eifersucht und fühlt sich schnell benachteiligt, sodass die Eltern sehr darauf achten sollten, alle Kinder gleichzubehandeln und zu beschenken. Wird es doch mal verletzt, was ja unbeabsichtigt vorkommen kann, zieht es sich in sein Schneckenhaus zurück und ist schnell und für längere Zeit beleidigt. Von alleine kommt er nicht heraus, man muss es locken und zum Sprechen herausfordern.

Persönlichkeit

Schnecke im Häuschen

Das Krebs-Kind kommt sehr sensibel und empfindsam auf die Welt. Für es ist es ein Schock, aus dem warmen Bauch der Mutter auf die kalte Erde zu müssen. Die Haut und der Geruch der Mutter sind für es Sicherheit, deshalb protestiert es sofort, wenn es auf den Arm einer anderen Person soll. Daher sollte es die Mutter so lange wie möglich selber betreuen und immer gut vorbereiten, wenn ein Babysitter ins Haus gerufen wird. Vertrauen ist wichtig und es sollte immer das gehalten werden, was ihm versprochen wird.

Aussehen

Der kleine Lord

Das Krebs-Kind ist ein Träumerle. Wie eine Puppe wird es von der Mutter ausstaffiert. Mit großen Kulleraugen schaut es fragend in die Welt. Man möchte es einfach immer knuddeln. Die Kleidung ist mit Spitzen und Rüschen versehen, der Stoff kann ruhig violetter Samt sein. Locken wie von einem Rauschgoldengel kringeln sich um das Puppengesicht. Sein Reich ist ein romantisches "Turmzimmer". Die Besucher sollten auch märchenhaft gekleidet sein und das Zauberwort für den Eintritt kennen.

Schule

Scheu und beeindruckbar

Schüchternheit kann für ein Krebs-Kind ein großer Hemmschuh in der Schule sein. Die Lehrer übersehen das Kind und manchem Mitschüler fällt es ein, es zu hänseln oder dumme Streiche gegen den kleinen Krebs auszuhecken, wogegen er sich nicht gut wehren kann. Er gehört oft nicht zu der anführenden Clique in der Klasse, fühlt sich ausgegrenzt und zieht sich dann zurück. Die Eltern sollten nachhaken, wenn er nichts von der Schule erzählt und überhaupt recht schweigsam und verschlossen ist. Seine Lieblingsfächer sind Kochen und Werken.

Spiel und Spaß

Gespielte Lieblingsmärchen

Der Krebs lebt mit seinen Märchen. Die Mutter ist die schöne Königin und der Vater ein Drachenbezwinger. Große Kreativität lässt ihm später viele Wege für verschiedene Berufsmöglichkeiten offen. Seine musischen Talenten sollten also gefördert werden. Er hat auch schauspielerische Fähigkeiten, über die die Eltern sicher manches Mal staunen können. Mit der Mutter oder Oma Plätzchen backen oder den Besuch mit Kaffee und Kuchen bedienen dürfen, macht ihm ebenfalls viel Spaß.

Familie

Das Nesthäkchen

Das Krebs-Kind ist stark auf ein familiäres und warmes Klima angewiesen. Es bleibt lange im Nest bei Mutter und Vater und den Geschwistern. Es fremdelt stark, anfangs sogar auch bei Oma und Opa. Wird es größer und fühlt sich richtig geborgen, dann zeigt es seine kindliche, fröhliche und ausgelassene Natur. Auch braucht es für sein Wohlbefinden eine positive Grundstimmung in der Familie. Je zufriedener und glücklicher die Eltern sind, umso mehr kann es eine glückliche Kindheit verbringen.

Jugend

Party zu Hause

Von zu Hause aus dirigiert der Krebs sein Leben. Da kommt es ihm in der Jugendzeit sehr gelegen, wenn die Eltern es begrüßen, dass er Freunde und Freundinnen zu sich nach Hause einlädt. Sie meinen, dass dann alles unter Kontrolle wäre. Im Schutz des Jugendzimmers wird dann geknutscht, was das Zeug hält. Mutter und Vater klopfen auch brav an, bevor sie den Tee bringen. So lässt sich der Krebs charmant durch seine Jugendjahre treiben, immer ein Lächeln auf den Lippen tut er jedoch nur das, was er will.

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