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LeidenschaftEs gibt einige menschliche, allzu menschliche Leidenschaften, die uns jederzeit aus heiterem Himmel aus dem Alltag herausreißen können, positive wie negative. Zu Ersteren gehört die Liebe, der Sexus, zu Letzteren der Hass und die Eifersucht. Kann man sie beherrschen - oder beherrschen sie uns?
Anzeige Die Leidenschaft entsteht im Gehirn Das Erbe der EvolutionUnter der Alltagsmaske, die wir im Umgang mit unseren Lieben, den Nachbarn und
Arbeitskollegen tragen, schlummern die Leidenschaften, sprich: die blinden emotionalen
Potenziale. Wolke 7 lässt grüßenLiebe ist bekanntermaßen leidenschaftlich, zumindest zu Beginn. Was in der
ersten Zeit in den Gehirnen der Beteiligten abgeht, grenzt schon an ein Wunder.
Sämtliche Glückshormone werden ausgeschüttet, man empfindet infolgedessen
das "Glück auf Erden". Die Partner sind traurig, wenn sie getrennt
sind, und leidenschaftlich, wenn sie sich endlich wieder in die Augen schauen
können. "Wo warst du?"Ganz schnell kann aus der Emotion Eifersucht eine Leidenschaft werden, die den
Betreffenden zu den grausamsten Taten motiviert. Das weiß - zur Abwechslung
- auch mal die Justiz. Man glaubt es kaum: Eine Straftat aus "Leidenschaften"
(= Eifersucht) wirkt sich strafmildernd aus... Hass "Ich bring' dich um!"Jeder weiß aus Erfahrung, dass Mobbing, Verletzung und Demütigungen
Rachegefühle aller Art auf den Plan rufen. Denn Gewalt erzeugt immer auch
Gegengewalt. Im Falle von Amokläufen beispielsweise spielen die genannten
Angriffe auf das Selbstwertgefühl des Betreffenden immer eine Rolle, mal
mehr, mal weniger. Der richtige Umgang mit den Leidenschaften Nicht den Kopf verlierenWir haben festgestellt, dass sich Leidenschaften zwar vor Gericht strafmildernd
auswirken, doch zu einer Straftat dürfte es gar nicht erst kommen. Wenn die
meisten Menschen wissen würden, was sie manchmal antreibt, könnten sie
es kontrollieren. Wie man mit der Leidenschaft des Anderen umgeht Paartherapeutische TippsIst Ihr Partner dann und wann ein bisschen zu leidenschaftlich (eifersüchtig,
"stachelig"...), so können Sie einige Vorgehensweisen erproben,
um die Dinge zu ändern. Klären Sie zunächst mit sich selbst, ob
Sie einen Anteil am Gesamtproblem haben (vielleicht flirten Sie ein bisschen zu
oft in seinem Beisein mit anderen). |
Stern-
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