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MenschenkenntnisDie hohe Kunst der Menschenkenntnis ist nicht leicht zu erlernen. Hierfür erforderlich sind: Selbstkenntnis, Authentizität und Interesse am Anderen. Außerdem muss man seine eigenen Unzulänglichkeiten immer im Blick behalten. Erst dann findet man den Zugang zu wahrer Menschenkenntnis.
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Das Rationale und Irrationale in unsÜberall dort, wo Menschen aufeinandertreffen, gibt es Konflikte. Man muss
nur fremde Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg zusammenbringen - irgendwann "kracht es" (siehe die bekannteste TV-WG Deutschlands).
Die Zwietracht scheint sich dann quasi wie von selbst zu ergeben. Das fängt
schon im Kleinen an, etwa in den eigenen vier Wänden. Und: Nachweislich werden
die meistens Prozesse in Deutschland zwischen Nachbarn ausgetragen! Aber auch
im Beruf ist es in der Regel nicht besser. Das allseits berühmt-berüchtigte
Mobbing macht Millionen von Arbeitnehmern zu schaffen. "Schon wieder so einer!"Es gibt Menschen, sagen wir, wahre Nervensägen, die anscheinend bestimmten
Persönlichkeitstypen entsprechen. Der Volksmund kennt solche "Charaktere".
Einige Beispiele hierfür sind: Narzissten, Erbsenzähler, Einzelgänger... "Spiel keine Spielchen mit mir!"Wer kennt sie nicht: die alltäglichen Manipulationen! Wie oft greifen wir
uns an den Kopf und wundern uns über den Gesprächspartner! Wie kann
er (oder sie) nur so denken, fühlen, kurz gesagt: so sein. Eine hohe Kunst zu erlernen - das braucht Zeit und GeduldNatürlich haben Menschen, die eine hohe Lebenserfahrung aufweisen, meistens Vorteile. Sie sind vielleicht viel in der Welt herumgekommen und haben viele Begegnungen erlebt. Auf der anderen Seite ist es aber so, dass die selbsternannten Menschenkenner auch eigene "schwarze Flecken" in ihrer Psyche aufweisen, von denen sie nichts wissen. Daher ist eine Kenntnis der Tiefenpsychologie, die viel Material zur Menschenkenntnis geliefert hat und noch immer liefert, vonnöten, um ein wahrer Menschenkenner zu werden. mehr... Sich selbst und andere belügen - eher die Regel als die AusnahmeAnna Freud hat viel zum Thema Abwehrmechanismen zusammengetragen. Sie war als
Psychoanalytikerin tätig und hat mit zahllosen Klienten gearbeitet. Ihre
Erkenntnisse zu den sogenannten Abwehrmechanismen helfen auch ungemein im Alltag.
Denn jeder Mensch neigt dazu, die Realität so zu modifizieren, dass sie seinem
Selbstwertgefühl nicht schadet. Diese Mechanismen - etwa Verdrängung,
Identifizierung, Rationalisierung - dienen dazu, das eigene Selbstwertgefühl
aufrechtzuerhalten. |
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