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MutWas so manche "Helden im Alltag" auszeichnet, das ist vor allem eins: Mut. Manche riskieren ihr Leben für andere; es gibt aber auch diejenigen, die "mutwillig" etwas zerstören. (Das sind dann natürlich selbstredend keine Helden - mutig sind sie trotzdem.) Man stellt sich vielleicht mal die Frage: "Bin ich mutig, und wenn nein: warum?" Oder: "Kann man Mut erlernen?"
Anzeige Der Gegenspieler: Angst Kann jeder mutig sein?In kniffligen Situationen muss man oft schnell entscheiden. "Gehe ich jetzt
dahin, wo es weh tut, oder aber drehe ich mich einfach um und schreite von dannen?"
Eine weitere Angstreaktion gibt es neben Kampf und Flucht noch - der Betreffende
erstarrt zur Salzsäule. Todesmut "Spring!"Stellen Sie sich einfach nur mal vor, die Mehrheit aller Menschen würde von
Natur aus dazu neigen, so gut wie täglich ihren Todesmut unter Beweis zu
stellen. Richtig: Es würden überdurchschnittlich viele Personen im Alltag
sterben. Alle Babys sind mutig Das Trial-and-Error-PrinzipEs gab einmal eine Zeit in Ihrem Leben, da waren Sie noch weitgehend frei von
Ängsten. Sicher, angeborene Ängste gibt es auch, schon Kleinkinder zeigen
sie, bevor sie negative Erfahrungen machen müssen. Da hätten wir etwa
die Furcht vor Höhe, Dunkelheit, Schlangen und Spinnen. Das Baby im Mann Gelten kindliche Maßstäbe im Erwachsenenalter?Dann geht es nämlich darum, sich in die Gesellschaft einzugliedern. Sozialisation
heißt der Prozess im Kontext der Pädagogik und Psychologie. Wenn Eltern
nun zu viel Druck auf das Kind ausüben, es über-sozialisieren, weil
sie wollen, dass es "brav" und "ordentlich" ist, kann
sich das innerpsychisch beim Heranwachsenden niederschlagen. Er erlernt so einige
"Mut-Bremsen". Auf der anderen Seite führen auch viele negative
Erlebnisse in der Kindheit mit dem sozialen Umfeld außerhalb des familiären
Kreises zur Reduktion des Mutes, etwa im Falle von Mobbing, Außenseitertum,
Raufereien, Unfällen... Mut - der Selbsttest "Wie sehen mich die Mitmenschen?"Rufen Sie sich Situationen aus Ihrem Leben in Ihr Bewusstsein, in denen es "brenzlig"
wurde. Vielleicht hat Sie jemand "dumm angemacht" - oder Ihre
Freundin. Gerade letzterer Fall bringt so manchen Mann richtig in die Bredouille.
Oder aber Ihr Chef stellt Sie in den Senkel. Mut und Glücksgefühle Die Angst überwindenWer öfter mal Ängste überwindet, und sei es auch nur im "kontrollierten
Rahmen" (etwa einen Horrorfilm ansehen), der sorgt im Nachhinein für
die Ausschüttung von Glückshormonen. Man kann auch an seinem Selbstwert
arbeiten, dies sorgt gleichzeitig für den Aufbau der Mut-Bereitschaft. Aber
in dieser Hinsicht muss es schon "zur Sache" gehen. Passende Beschäftigungen
sind: Fußball, Kampfsport, Extremsportarten... |
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