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SuchtDie meisten Menschen haben so ihre kleinen und großen Laster, gemeint sind Süchte. Man kann eigentlich von allem möglichen abhängig sein, von Substanzen, Hobbys, Menschen...
Anzeige Das Suchtphänomen im Gehirn Die DopaminfalleDie meistens Substanzen mit Suchtpotenzial haben vor allem eins gemeinsam: Sie sorgen dafür, dass während des Konsums im Gehirn ein bestimmter Glücksbotenstoff ausgeschüttet wird. Er hat den Namen Dopamin. Egal, ob sie Schokolade, Bier oder Zigaretten konsumieren - jedes Mal wird Dopamin freigesetzt (das gilt natürlich auch für illegale Drogen). Der erhöhte Dopamin-Spiegel sorgt für ein angenehmes Allgemeinbefinden, für positive Emotionen. Manche "missbrauchen" daher solche Substanzen, um Durststrecken im Alltag zu überbrücken. Das ist zwar verständlich, aber unser Gehirn lässt das nicht lange mit sich machen. Infolge regelmäßigen Konsums werden die "Andockstellen" des Dopamins im Gehirn sozusagen unempfänglicher für die jeweilige Substanz. Die Wirkung lässt bei gleichbleibendem Konsum nach. Der Betroffene neigt dann dazu, die Dosis zu erhöhen. Und das ist der Beginn der Abhängigkeit/Sucht, die nur schwer wieder zu überwinden ist. "Leben in einer Scheinwelt"Alle Drogen - legale wie illegale - verändern die Wahrnehmung. Zu allen Zeiten haben Menschen nach Mitteln gesucht, die die Stimmung aufhellen. Und gefunden haben sie einige. Dummerweise hat das Leben in einer Scheinwelt auch seinen Preis. Werden Drogen täglich und übermäßig konsumiert, gerät der Betreffende leicht in die Abhängigkeit; außerdem kann dies zur Veränderung seines Charakters führen. Jeder sollte sich daher die Frage stellen: Warum konsumiere ich "Stimmungsaufheller" und wie oft? mehr... "Auf einem Bein steht man schlecht!"Nach Schätzungen "gönnen" sich in Deutschland hunderttausende
junge Menschen am Wochenende den einen oder anderen Vollrausch. Bekanntermaßen
greift auch das sogenannte "Koma-Saufen" mehr und mehr um sich. Natürlich
ist die Pubertät auch die Zeit des Ausprobierens. Die Modeerscheinung, hochprozentigen
Alkohol mit Süßgetränken zu mischen und zu konsumieren, ist aber
denkbar schlecht. Man schmeckt den Alkohol nur wenig, und die Wirkung ist immens. "Haste mal ne Fluppe?"Auch das Rauchen ist trotz des erlassenen Verbots der Bundesregierung vor wenigen
Jahren bei den Jugendlichen immer noch "in". Für die zum Teil
beruhigende, stresslösende Wirkung der Zigarette ist das sogenannte Nikotin
verantwortlich. (Auch durch Nikotin wird Dopamin ausgeschüttet.) Sucht und Stress "Prost - und tschüss!"Am Phänomen Sucht beteiligt ist vor allem der Gewöhnungsprozess. Unser
Gehirn "merkt" sich Situationen, in denen wir mithilfe einer bestimmten
Strategie einen unangenehmen Zustand überwunden haben. Im Falle von Alkohol,
Zigaretten und Co. kommt es zu "Erfolgen" in bestimmten Stresssituationen.
Vielleicht wird man vom Chef zurecht gewiesen oder man hat Stress in der Partnerschaft
- ein "Gläschen in Ehren" oder eine Fluppe zwischendurch
und schon geht's uns ein bisschen besser. Je mehr Gläschen, je mehr
Kippen, desto besser wird es erst mal. Der Selbsttest Wann? Wie häufig? Warum?Nun, wie sieht es bei Ihnen aus? Für viele Menschen spielen Alkohol und Co. eine
Rolle in ihrem Leben. Die Frage ist nun, welche. Bei Alkohol gilt folgende Faustformel,
die von der Weltgesundheitsorganisation aufgestellt wurde: Pro Woche sind 20 "Standardgetränke"
- bei zwei Tagen völliger Abstinenz - gesundheitlich unbedenklich. Ein Standardgetränk
wird hier verstanden als 0,3 Liter Bier oder 0,2 Liter Wein oder 0,02 Liter Hochprozentiges.
Das ist Ihr Richtwert. Die Wahrheit liegt in der Mitte Raus aus der Gewöhnung, rein in die AbwechslungWer täglich und aus Gewohnheit einiges raucht und/oder trinkt, der betreibt
mit seinem Körper Raubbau. Außerdem sollten sich Betroffene bewusst
machen, dass ihr Konsum in Hinsicht auf das Glücksempfinden so gut wie gar
nichts bringt. Ihr Gehirn hat sich schon längst an den Konsum angepasst. |
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