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RauchenDas Rauchen, genauer gesagt das Nikotin, ist neben dem Alkohol das populärste Suchtmittel der Neuzeit, sozusagen ein sehr populäres menschliches Laster. Die Raucherkarriere beginnt meist sehr früh, schon in der Jugend. Aber es gibt Wege, die zum Ziel führen, das da heißt: Nichtraucher!
Anzeige Das Phänomen ist uralt Rauchen und KulturSeit Jahrtausenden rauchen Menschen. Dabei werden die Blätter der Tabakpflanze
abgebrannt und der damit einhergehende Rauch wird inhaliert. Von den Maya wird
berichtet, dass auch sie diesem Laster schon ausgiebig frönten. Wege in die Sucht "Rauchen ist cool!"Eine besonders "kritische" Zeit in Hinsicht auf die Entwicklung des
Menschen ist bekanntlich die Pubertät. Im Gehirn findet in dieser Entwicklungsphase
noch einmal ein "Umbau" statt. Neue Dinge werden ausprobiert, die
Eltern infrage gestellt, sogenannte Risikoverhaltensweisen ergeben sich. Dies
alles ist tatsächlich sinnvoll, trägt es doch maßgeblich zur Charakterbildung
bei. Nikotin Wirkungen der DrogeGewöhnt man sich an die Kippen - was einige Zeit braucht -, kommt
ein Teufelskreis in Gang. Rauchen wird dann zunehmend als angenehm empfunden.
Nikotin hilft auf den ersten Blick bei Stress, außerdem, so sagen Raucher,
wirkt es leicht euphorisierend. Kippe und Langeweile "Ich brauche halt was zum Spielen"Bevor es eventuell zur Schädigung von Lunge, Herz, Kehlkopf, Magen und/oder
Nieren kommt, überwiegen für den Raucher die positiven Seiten, er hat
eine gehobene Wahrnehmung der Dinge. Wenn zum Beispiel mal nichts passiert, wenn
es mal langweilig ist, hilft eine Zigarette über entsprechende Durststrecken
hinweg. Leicht knüpfen Raucher auch über die Zigarette soziale Kontakte,
vor allem in Umgebungen, in denen man noch niemanden kennt. Wege aus der Sucht: Teil 1 Denken und Verhalten ändernDie Sucht zeigt sich auf verschiedenen Ebenen, genauer gesagt in Entzugserscheinungen.
Im Folgenden geht es um das Denken und das Verhalten. Zunächst zum Denken:
Da sich im Gehirn ein Suchtgedächtnis entwickelt hat, verlaufen die Gedanken,
die bei einem Entzug auftreten, meistens geradezu typisch. Vieles wird idealisiert,
es kommt zu Wahrnehmungsverzerrungen (etwa: "Ich brauche eine Kippe, dann
ist alles gut!"). In diesem Fall sollten Denkroutinen bewusst wahrgenommen
und berichtigt werden: "Lass es! Es wird nämlich nicht bei dieser einen
Zigarette bleiben!" Wege aus der Sucht: Teil 2 Sich selbst verwirklichenBekanntlich reduziert alles, was der Ablenkung dient, die Sucht, der man sich
ausgeliefert fühlt. Tun Sie etwas Praktisches! Bauen Sie z. B. Möbel
auf, widmen Sie sich der Gartenarbeit, spielen Sie ein wenig Computer oder seien
Sie kreativ. Kombinieren Sie Erfolgserlebnisse, etwa drei Stunden nicht geraucht
zu haben, mit Belohnungen. Gönnen Sie sich ein gutes Essen oder einen Kinobesuch.
Auf diese Weise wird Ihr Gehirn inklusive Suchtgedächtnis umprogrammiert. |
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