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Typisch Frau"Versteh' einer die Frauen", sagt so mancher. Wir alle wissen: Es gibt so viele Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Woher stammen sie? Wie zeigen sie sich? Und vor allem: Was können Frauen und Männer tun, um einander besser zu verstehen?
Anzeige Typisches Ein Mann, ein Wort - eine Frau, ein Wörterbuch?Sehr populär sind die tendenziellen Kommunikationsunterschiede zwischen Frauen
und Männern. Anscheinend hat das weibliche Geschlecht ein stärkeres
Mitteilungsbedürfnis als das männliche. Oft zitiert wird der Befund,
wonach Frauen im Durchschnitt über 10000 Wörter über den Tag verstreut
aussprechen, Männer hingegen etwa nur die Hälfte. Tatsächlich beschweren
sich zahlreiche Partnerinnen über ihre "schlechtere" Hälfte:
"Er" sei so "schweigsam". Andererseits beklagen sich viele
Partner über die "Plaudertasche" an ihrer Seite. Romantik, Romantik, RomantikEs ist nicht von der Hand zu weisen, dass viele Vertreterinnen des weiblichen
Geschlechts ein Faible für Romantik haben. Die Betreffenden werden gerne
von ihrem Partner überrascht - mit einem Strauß Blumen, einer
(selten genug) Massage oder einer spontanen Einladung zu einem Candle-Light-Dinner. Lob, Lob, Lob, Lob, LobLaut Erkenntnissen der Paar-Forschung fehlt nicht wenigen Frauen in Langzeit-Ehen
vor allem eines: Anerkennung und Bestätigung. Hierbei geht es nicht nur um
den Grad der Attraktivität (etwa: "Schatz, du siehst heute zum Anbeißen
aus!"), sondern auch um die Dinge, die "Frau" für die Partnerschaft
tut. Viele Männer merken gar nicht, wie sehr ihnen ihre Gattin den Rücken
frei hält, etwa die sozialen Außenkontakte organisiert, den Haushalt
führt, die Kindererziehung regelt... Frauen sind "Backöfen"In dem bekannten Bestseller von Allan und Barbara Pearce - Sie kennen ihn
alle - werden Frauen an einer Stelle, wo es um Sexualität geht, als
"Backöfen" bezeichnet. Ein netter und (statt "aber",
da sich "nett" und "passend" nicht ausschließen)
sicherlich häufig passender Vergleich. Tatsächlich wollen viele Partnerinnen
im Allgemeinen (nicht immer) auf Romantik und ein längeres Vorspiel nicht
verzichten. Sie brauchen meistens etwas länger (als Männer), bis sie
"auf Touren" kommen. Das Problem, das sich meistens hierbei ergibt,
lautet: Wenn sie auf "180 Grad" ist, ist es bei ihm schon wieder "abgekühlt".
So etwas kann auf Dauer frustrierend wirken. Hobbys Shopping, Frauenabende und Co.Ebenfalls mit Unverständnis und Kopfschütteln reagieren einige Partner
auf die Steckenpferde ihrer Liebsten. Die "typischen" Frauenthemen
sind nicht unbedingt die Hauptangelegenheiten der Männer. Das fängt
schon gewöhnlich damit an, wenn "sie" Sex and the City schauen
will - und zeitgleich die Champions League läuft. Alltag und Leben Leben und leben lassenEs kann niemals darum gehen, den anderen zu verbiegen, zu verändern, den
eigenen Vorstellungen anzupassen. Denn zum einen gelingt das nicht, zum anderen
ist dies nichts anderes als Gewalt und somit unmoralisch. Frauen und Männer
werden immer unterschiedlich sein. Dies hat evolutionäre Gründe (Männer
sind Jäger, Frauen Sammler), aber auch gesellschaftliche: Mädchen werden
tendenziell noch "typisch weiblich", Jungs "typisch männlich"
erzogen. Beides hat Auswirkungen auf die spätere Geschlechtsrollenidentität. |
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