Berufshoroskop Stier

Nägel mit Köpfen

"Leben und arbeiten lassen", nach diesem Wahlspruch richtet sich der behäbige Stier gemütlich im Berufsalltag so ein, dass er in aller Ruhe und Zufriedenheit die Zeit bis zum wohlverdienten Feierabend genießen kann. Ein Stier ist oft das beste Pferd im Stall, wo immer man ihn auch einsetzt, seine Arbeit wird Früchte tragen, unter seinen Händen gedeiht die Natur und mit grünem Daumen bringt er das Geld dazu, auf Bäumen zu wachsen. Egal, ob er als Chef oder Angestellter fungiert, dieser Gemütsmensch sorgt auf jedem Posten für ein friedlich kuhwarmes Betriebsklima.

Schule

Sitzenbleiber

Der kleine Sturkopf braucht einfach seine Zeit, er muss den Lernstoff lange wiederkäuen, bis er ihn gefressen hat, drängen lässt er sich schon mal gar nicht und er bleibt sitzen, bis seine Aufgabe gründlich erledigt ist. Wenn's sein muss, ein ganzes weiteres Schuljahr. Stier-Schüler lernen bloß das, was sie sehen und begreifen nur richtig, was sie anfassen können, abstraktes Denken halten sie für Hirngespinste. Am liebsten würde ein Stier auf dem Erstklässlerstühlchen sesshaft werden und es bis zum Abitur besitzen, auch das Klassenzimmer, die gewohnten Kameraden, Lehrer oder den Pausenhof, jede Veränderung verstört ihn so nachdrücklich, dass immer wieder eine Eingewöhnungszeit nötig wird.

Lieblingsfächer Biologie, Mathematik, Technik, Wirtschaftslehre, Koch-AG

Ausbildung

Immer mit der Ruhe

Lehrjahre sind wohl keine Herrenjahre, aber Stiere sind ja nicht anspruchsvoll. Zufrieden mit einer soliden Ausbildung, bleiben sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden im Sägemehl, zwischen Mörtelspuren oder auf dem Misthaufen. Der Stier mit seiner Eselsgeduld wird zum ruhenden Pol der Werkstatt, so schnell bringt den nichts in Rage, weder ein zeternder Lehrherr noch frotzelnde Kollegen und auch kein eiliger Kunde. Aber Vorsicht! Seine scheinbar dumpfe Gutmütigkeit hat vielleicht ein plötzliches Ende. Wenn er die Hörner senkt und mit den Hufen scharrt, dann wird so gehobelt, dass nicht nur Späne fallen, sondern Zimmermannshämmer fliegen.

Beruf

Wer will fleißige Handwerker sehn

Das Rindvieh auf der grünen Weide, die Muttersau mit vielen Ferkeln und die Futterrüben auf dem Feld können sich keinen besseren Betreuer als den Stier-Bauern wünschen. Der kennt sich aus mit Ackerbau und Viehzucht, macht sich gern die Hände dreckig, und um ihn herum wächst und gedeiht alles. Wenn er keine Tiere zu versorgen hat, dann kümmert er sich als dickbäuchiger, gemütlicher Gastwirt mit guter Hausmannskost oder Schlemmermenü um das leibliche Wohl hungriger Gäste. Stiere handwerkeln überall gerne, am liebsten aber da, wo sie etwas verschönern können: mit Farben auf Wänden, in Parks oder Gärten, als Möbelschreiner und Buchbinder. Weil der Stier gerne etwas konstruiert und auf die Beine stellt, baut er erst sein Bauunternehmen auf und mauert dann Häuser, Fabriken oder Bauernhöfe. Wer einmal eine Immobilie kaufen oder loswerden will, der wende sich an einen Makler-Stier, einem Muster an Verlässlichkeit und Realitätssinn. Versuchen Sie aber ja nicht, ihm ein modrig-altes Gemäuer für einen hohen Preis anzudrehen, der lässt sich kein Schimmel-X für ein Hausschwamm-U vormachen, da sieht er rot!

Jobs Bauunternehmer, Gärtner, Gastronom, Immobilienmakler, Koch, Landwirt, Maler

Karriere

Mit Sicherheit Erfolg

Handwerk hat goldenen Boden und die Karriereleiter stabile Sprossen aus qualitativ hochwertiger Tradition. Lehrling - Geselle - Meister oder Stallknecht - Jungbauer - Großgrundbesitzer, Stiere arbeiten sich im Schweiße ihrer Füße von der Pike auf nach oben. Sie sind zupackende Arbeiter, verlässliche Angestellte und friedfertige Chefs, im Konkurrenzkampf lässt ein Stier lieber gemütlich dem Kollegen den Vortritt, als sich die verdiente Beförderung zu erstreiten. Vielleicht ist er ja beim nächsten Mal dran, das Warten fällt ihm nicht schwer, und so lassen sich auch lästige Änderungen am Arbeitsplatz vermeiden. Wo er sich doch nach 6 Jahren endlich an das neue Büro gewöhnt hat!

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