Körper, Geist und Seele

Der moderne Mensch von heute findet ein reichhaltiges Angebot vor, wie er Körper, Geist und Seele "in Einklang" miteinander bringen kann. Dieses Angebot wird in der Regel erst dann in Anspruch genommen, wenn die Dinge "im Argen" liegen. So weit muss es erst gar nicht kommen.

Körper, Geist und Seele

Wer rastet, der rostet

Unser Körper ist auf Bewegung programmiert

Ach, wie schön ist doch die Entspannung... Eine Cola aus dem Kühlschrank geschnappt und auf die Couch gefläzt. Klingt gut, oder?
Na ja, eigentlich ist das nicht gerade der "Hit". Vor allem dann nicht, wenn man zu oft fünfe gerade sein lässt.
Wenn man sich unseren Körper einmal aus anatomischer Perspektive anschaut, so ergibt sich ein interessantes Bild. Viele Muskeln umspannen unser Skelett. Und die sind nicht umsonst da.
Kurz gesagt: Unser Körper ist auf "Bewegung" programmiert, auf "Jagd" und "Kampf". Wer seinen Körper trainiert, tut sich also etwas Gutes.

Mit dem Geist des inneren Kindes

"Ich kann das nicht!"

Unser Geist, genauer gesagt unser kognitives (gedankliches) Potenzial, entwickelt sich ab den ersten Lebensjahren. Dies hat Vor-, aber auch Nachteile. Leben wir in einer sozialen Umwelt, die unsere Anlagen fördert und unsere Grundbedürfnisse zeitnah befriedigt, so entwickelt sich auch unser Geist.
Unter solchen Bedingungen kann eigentlich nur etwas "Gutes" dabei herauskommen. Nun, das ist nicht die Regel. Viele Menschen beurteilen sich selbst, ihre Lebenssituation und Mitmenschen nach kindlichen Kriterien. Dies liegt daran, dass sich die soziale Umwelt gewissermaßen irgendwann im kindlichen Gehirn "abbildet". Daher brauchen Babys und Kinder viele Lernfördermaßnahmen.

Die Seele pflegen

"Langsam, langsam, nur keine Hetze!"

Es ist kein Geheimnis: Stress, Mobbing und Überlastung im Beruf können vor allem unserer Seele schaden, sprich: unserem psychischen Nervenkostüm. Das wissen zwar die meisten Menschen, aber sie tun nichts für ihr Seelenheil. Laut neuesten Studien steigen die Kosten für Burn-out und Depression. Diese beiden Faktoren werden vor allem mit zu viel Stress am Arbeitsplatz in Verbindung gebracht.
Daher muss man auch mal "auf die Bremse" treten können. Doch wer kann das schon? Manche versuchen es - und nehmen sich etwa Projekte im Familienurlaub (!) vor.
Denken Sie immer daran: Man muss seine drei "Wesenheiten des Seins" in Einklang miteinander bringen können, zumindest ansatzweise.

Ganzheitlich leben

Körper, Geist und Seele pflegen

Sigmund Freud nannte einmal ein paar Merkmale für das "psychische Gesundsein". Der Mensch müsse "nur" genuss-, liebes- und arbeitsfähig sein. Damit ist eigentlich alles gesagt. Wer genussfähig ist, lässt etwa am Wochenende die Dinge "so sein". Er geht beispielsweise in ein gehobenes Etablissement, genießt Speis' und Trank. Dann frönt er seiner "Dreisamkeit" und lässt sich "ganzheitlich" auf seine Partnerin ein. Schlussendlich weiß er am Sonntag: "So, morgen wird wieder rangeklotzt - und das ist auch gut so!" Ein solcher Lebensstil hat sicherlich etwas Gutes an sich.

Wenn Sand im Getriebe ist

"Mir geht's so schlecht!"

Doch im Verhältnis kriegen die meisten Menschen das oben skizzierte Brimborium nicht hin. Entweder arbeiten sie zu viel, frönen zu extrem dem Hedonismus - oder aber sie lieben "zu viel", das heißt, sie verschleißen einen Sexualpartner nach dem anderen.
Interessanterweise kommt recht schnell ein Ungleichgewicht auf, das sich auf allen Ebenen offenbart. Eventuell tauchen psychosomatische Erkrankungen auf, etwa Magen-Darm-Komplikationen, Schlafstörungen, Schwindel, Migräne... Fatalerweise wird dann in der Regel ein Allgemeinmediziner konsultiert. Dabei geht es oft eigentlich nur um Psychosomatik.

Aufmerksamkeit im Alltag? Fehlanzeige

Lemminge und ihre Mentalität

Man muss sich nur einmal in seinem Bekanntenkreis umschauen - meistens versagen die Bekannten beim Unternehmen "Körper-Geist-Seele". Warum ist das so?
Man kann davon ausgehen, dass die Leistungsgesellschaft, in die wir hinein geboren werden, den Hauptanteil an dem Dilemma trägt. Wir sollen arbeiten, arbeiten, arbeiten. Daneben werden wir durch die Medien "zugenebelt".
Daher muss man sich selbst, wie Münchhausen einst, "am Schopfe" aus dem Dilemma ziehen.
Stellen Sie ruhig alles infrage, was ihnen medial angeboten wird. Sie sind Ihres Glückes Schmied, und das heißt: Körper, Geist und Seele unter "einen Hut bekommen" - das ist das Ziel.

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