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AggressivitätAggression, aggressives Verhalten und Gewalt. Ein gewisses Aggressionspotenzial hat jeder Mensch, diese Art "Leistungsfähigkeit" ist angeboren und dient dem Überleben. Aggressives Verhalten und Gewalt können aber auch ohne "Gefahr" ausgelöst werden. Warum ist das so und was kann man dagegen tun?
Anzeige Ein gewisses Aggressionspotenzial hat jeder Fight-or-flight reactionStellen Sie sich vor, Sie spazieren gerade durch ein Waldstück. Es ist später
Abend und Sie sind auf dem Weg nach Hause. Plötzlich: ein lautes Geräusch!
Direkt hinter Ihnen. Ein Stück Holz zerbricht. Auf die Kindheit kommt es an "Los, gib mir das da!"Doch der Mensch ist mehr als nur die "Summe seiner Anlagen". Erblickt
das Baby das Licht der Welt, so ist es "weltoffen". Das heißt,
sein Gehirn "saugt" gewissermaßen die soziale Umwelt auf und
"lernt" dadurch. Lernen am Vorbild Wie der Vater, so der Sohn...In den meisten Biografien von jugendlichen, aber auch erwachsenen Gewaltstraftätern
finden sich Bezugspersonen, die selbst häufig aggressiv bzw. gewalttätig
waren. Umgang mit aggressiven Menschen "STOPP!"Wer mit gewaltbereiten Personen zu tun hat, der sollte einige Dinge beachten, die etwa Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeiter in ihrer Ausbildung lernen. Man sollte in brisanten Situationen "kein Öl ins Feuer gießen". Das heißt, man sollte sich nicht zu entsprechenden provokanten Reaktionen hinreißen lassen, da man ansonsten einen Teufelskreis anfeuert, der dann eskaliert. Bleiben Sie auf der Sachebene ("Ich möchte keinen Streit mit dir. Du bist auf 180 und ich habe Angst. Lass uns vernünftig reden."). Man kann auch ein Codewort mit dem Betreffenden vereinbaren, das ausgesprochen werden soll, bevor das Ganze eskaliert ("Stopp!"). Versuchen Sie, die frustrierten Grundbedürfnisse des anderen zu erkunden, diese sind nämlich oft verantwortlich für die Gewaltbereitschaft ("Warum bist du so sauer?!"). Umgang mit den eigenen Aggressionen Reden, reden, reden - und auspowernHinter Aggressionen stehen oft schlicht und einfach Stress, Frustrationen und
unbefriedigte Grundbedürfnisse (Anerkennung, Solidarität...). Das
kennen Sie selbst. Wer hat nicht schon mal seinen Frust im Büro zu Hause
an seinem Partner ausgelassen ("Wie sieht das denn aus hier! Das ist ja
nicht aaaaaaauszuhalten, also wiiiiiirklich!"). Kinder gewaltfrei erziehen "Tob dich aus!"Gerade Heranwachsende sollten bereits einen konstruktiven Umgang mit Frust und
Aggressionen lernen. Es gibt Eltern, die möchten ihrem Nachwuchs alles austreiben,
was nach Vitalität, Lebendigkeit und Durchsetzungsvermögen aussieht.
Solche Pädagogen sind bemitleidenswert, erziehen sie doch ihre Kinder "weltfremd". |
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