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Spielsucht"Spielen" - das ist so gut wie überall möglich, sei es im Internet oder am Computer. Millionen Menschen "zocken" entsprechend. Doch was macht das Spielen mit der Psyche? Welche potenziellen Auswirkungen sind mit einem übermäßigen Konsum verbunden? Diese Fragen sollte sich jeder "Zocker" einmal stellen.
Anzeige Internetspiele Rollenspiele und Co.Sehr populär sind Online-Rollenspiele. Millionen Zocker gibt es. Mittlerweile
kann man per Internetzugang in völlig neue Welten eintauchen. Die Games sind
so konzipiert, dass man einerseits niedrigschwellig "reinkommt" und
andererseits schnell "Fuß fasst". Die Rahmenstory ist meistens
aus dem Fantasy-Genre, und der Spieler findet viele Möglichkeiten vor, um
seinen ganz persönlichen Charakter zu konzipieren. Hier spielen auch viele
grundlegende Bedürfnisse, Träume und Motive eine Rolle, die dann berücksichtigt
werden können, etwa der Wunsche nach Anerkennung und Solidarität. Computerspielsucht "Geiles Game, Mann!"Aber ein Spieler muss nicht unbedingt online sein, um eine exzessive Leidenschaft
für ein bestimmtes Game zu entwickeln. Die Darstellungen am heimischen PC
werden immer besser, manche Spiele verschmelzen gewissermaßen mit der Realität.
Leicht identifiziert man sich mit dem "Held" des Spiels (was natürlich
Absicht des jeweiligen Spieleherstellers ist). Internet-Glücksspiel "Biete und gewinne!"Finanzielle Auswirkungen haben in der Regel die sogenannten Internet-Glücksspiele.
Man kann aus vielen Spielen auswählen - und Geld investieren. Zur Auswahl
stehen etwa Poker und Black Jack. Man braucht also keineswegs mehr ein Spielcasino
aufzusuchen. Ein paar Klicks reichen - und schon geht das Spiel los. Per
Kreditkartennummer garantiert der Spieler in der Regel, dass er liquide ist. Die Gefahr des "Flow" Wenn Zeit und Raum sich auflösen...Alle "guten" Computerspiele haben gewisse Gemeinsamkeiten -
und die sind kein Zufall. Es verwundert nicht: Der Spieler hat zu Beginn des Spiels
schnell Erfolg. Er ist nicht unter-, aber auch nicht überfordert. Er erreicht
innerhalb kurzer Zeit ein Ziel, bekommt dafür gewisse "Boni".
Währenddessen "verrinnt" die Zeit. Und die sozialen Beziehungen? "Immer sitzt du im Keller!"Wer oft Spiele zockt, die Flow-Momente bescheren (und das sind eigentlich so gut wie alle), der bekommt häufig mit seiner Freundin, Familie... Probleme. Die Stunden vor dem Computer kommen nämlich dem Betreffenden gar nicht wie Stunden vor. Er vergisst zu essen und zu trinken, irgendwann ist es draußen dunkel - und der Spieler hat schon morgens den Computer oder die Spielkonsole hochgefahren. Der Betreffende sieht das Ganze meistens gar nicht als Problem, denn er steht ja unter dem Einfluss von Glückshormonen. Die anderen aber nicht. Daher müssen Kompromisse gesucht und gefunden werden. Was ist mit der Chatsucht? "Woher kommst du?"Die Chatsucht ist aus psychologischer Sicht ebenfalls eine Spielsucht. Denn der
Flirt ist bekanntlich ja auch ein "Spiel". Es geht darum, den anderen
"spielerisch" irgendwie für sich zu begeistern. So manche Partnerschaft
ist schon aufgrund von Chatsucht gescheitert. |
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